Anbaugeräte zum Brückenabbruch

Zeitplan um 25 Prozent unterschritten

ESSEN (ABZ). – Die Autobahn A3 verläuft von der niederländisch-deutschen Grenze durch das westliche Ruhrgebiet, den Raum Köln, das Rhein-Main-Gebiet und Bayern bis zur österreichischen Grenze bei Stuben. Sie gehört zu den am meisten frequentierten Autobahnen Deutschlands. Ein Ausbau der Autobahn auf sechs Spuren ist im Zuge derzunehmenden Verkehrsdichte unumgänglich geworden. An vielen Orten entlang der Strecke sind Ausbauarbeiten im Gange. Bei Randersacker wurde jetzt die alte Mainbrücke aus dem Jahr 1964 gesprengt, eine neue – breitere – Brücke, die nur 3 m daneben errichtet wurde, wird bereits genutzt.

Nach der Sprengung der 540 m langen Brücke über den Main sollte die ebenfalls daruner liegende B 13 im ersten Schritt innerhalb von nur 48 Stunden wieder befahrbar sein. Dazu mussten ca. 1500 m³ Stahlbeton, die auf diesem Teilstück des Sprengareals auf die B 13 gefallen waren, zerkleinert, sowie 800 m³ für die Sprengung aufgebrachter Straßenschutz beseitigt werden. Insgesamt fallen auf der gesamten Länge der ehemaligen Spannstahlbrücke rund 25 000 m³ Stahlbeton an.Baumaschinen-Bilder-(11)

Die Firma Ruppert Erdbau + Abbruch aus Frickenhausen setzte auf Atlas Copco Anbaugeräte. Acht Atlas Copco Hydraulikhämmer der mittleren und schweren Baureihe mit Dienstgewichten von 1200-7000 km waren im Einsatz. Darüber hinaus sind sechs Hydraulik-Pulverisierer mit der Nachzerkleinerung des Abbruchguts direkt vor Ort beschäftigt. „Mit den Anbaugeräten bezwingen wir die 25 000 m³“ sagte Florian Ruppert, Juniorchef des Unternehmens. „Für das gesamte Volumen rechnen wir mit einer Arbeitszeit von rund vier Monaten“

„Auf der anderen Seite des Mains führt die Eisenbahnlinie unterhalb der ehemaligen Brücke entlang“, so Ruppert weiter. „Diesen Teil können wir nicht sprengen. Für den Abbruch dieses Teilstücks der Brücke haben wir extra die Atlas Copco Abbruchzangen CC 2500 U und CC 3300 U angeschafft. Die werden wir an Liebherr Baggern 954 und 974 mit Longfront-Ausrüstung einsetzen und das Teilstück vom Boden aus maschinell abbrechnen“, erklärt Ruppert. Und das Abbruchmaterial wird in den hauseigenen Recyclinganlagen zu 100 Prozent wieder aufbereitet.

Die Räumung der B 13 war bereits nach 36 Stunden geschafft, die Sperrung der Bundesstraße konnte deutlich eher aufgehoben werden. „Es ist alles gut gelaufen, besonders die automatische Schmiereinrichtung ContiLube II macht uns die Arbeit leichter“ erklärt Klaus Wissmann, Baggerfahrer bei Ruppert Erdbau + Abbruch.

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