Raupen haben im Gegensatz zu bereiften Baumaschinen ihren Vorteil in der hohen Toleranz gegenüber schweren Bodenverhältnisse wie z.B. Schlamm oder allgemein sehr weiche Böden sowie in ihrer problemlosen Bewältigung von Neigungen.

Das Raupenfahrwerk hat im Baumaschinensegment auch eine längere Geschichte als Räder, wie die Kettenbagger aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigen. Doch wenige wissen, dass Bulldozer schon ein halbes Jahrzehnt vor dem serienmäßigen Kettenbagger das Licht der Baumaschinenwelt erblickten.

Das "Raupen" in dieser Kategorie bezieht sich speziell auf Planierraupen oder Bulldozer sowie Laderaupen und Pipelayer. Der Bulldozer hat sein Haupteinsatzgebiet bei  Bodenräumungen. Mit dem großen Frontschild, im Englischen "Blade" genannt und der hohen Leistung, schiebt die auch treffend als Schubraupe bezeichnete Maschine jedes erdenkliche Material und macht wie es manche gerne würden "den Weg frei".

Typischerweise hat die Raupe am Heck noch einen Reißzahn montiert, der den Untergrund löst. Sowohl beim Bulldozer auch bei allen anderen Baumaschinen mit Ketten verteilt sich dank der Fäche die Last gleichmäßig auf den Untergrund, so dass neben der Fahrtüchtigkeit in sehr schweren Bodenverhältnissen ein geringer Bodendruck erreicht wird. So sinken die Raupenfahrzeuge in schlammigen Böden beispielsweise nicht ein 

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