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BAUPROJEKTE

Baukonjunktur lahmt trotz Staatshilfen 

  2009-06-30 - Ernüchterung macht sich breit 
 

BERLIN (ABZ). -
Das deutsche Baugewerbe leidet trotz der beiden Konjunkturpakete stark unter der Wirtschaftskrise. "Der Optimismus ist mittlerweile Ernüchterung gewichen", sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider, in Berlin. Die Impulse aus dem öffentlichen Sektor seien noch schwach, ein Sorgenkind bleibe der Wohnungsbau. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmer (GdW) erwartet 2009 ein neues Rekordtief von lediglich 195 000 neuen Wohnungen in Deutschland. Das Desinteresse der Politik "erreicht langsam den Zustand eines besorgniserregenden Skandals", sagte GdW-Präsident Lutz Freitag.
Schon jetzt fehlten in den Ballungszentren bis zu 300 000 Wohnungen. Schneider erwartet für die gesamte Bauwirtschaft 2009 ein Umsatzminus von 1,5 Prozent auf 188 Milliarden Euro. "Damit stehen wir im Vergleich zu anderen Branchen deutlich besser da", allerdings schlittere der Bau auch erst mit Verzögerung ins Konjunkturtal. Der Verband rechnet aber wie 2008 nur einen geringen Abbau von rund 20 000 Arbeitsplätzen auf 2,65 Millionen Beschäftigte - das wäre ein Minus von 0,7 Prozent. Hoffnungen setzt die Bauwirtschaft jetzt auf die zweite Jahreshälfte und das kommende Jahr, wenn die öffentlichen Aufträge in Milliardenhöhe sich positiv auswirken müssten. Bei den Baugenehmigungen gebe es erste Signale für einen Schub, sagte Schneider.


Für mehr Informationen lesen Sie in unserem Baumaschinen-Blog.

 

Niederlande und Australien - Bilfinger Berger erhält Millionen-Aufträge 

  2009-06-23 -  
 

MANNHEIM (ABZ). - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hat in den Niederlanden und in Australien Aufträge im Gesamtwert von 200 Millionen Euro erhalten. Auftraggeber ist die Energiewirtschaft, wie das Unternehmen in Mannheim mitteilte. "Im Energiesektor ist die Nachfrage nach unseren Leistungen auf allen Märkten erfreulich stabil", sagte Konzern-Chef Herbert Bodner laut Mitteilung.


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Lech-Brücke wurde 

  2009-03-14 - Abbruch in Augsburg 
 

AUGSBURG(ABZ). - Abbruch einmal anders: Die Ulrichsbrücke in Augsburg wurde quasi "abgeschnitten". Jeweils eine Doppelspur der fast 60 Jahre alten Konstruktion hielt durch insgesamt 126 stählerne Spannstäbe. Immerhin wurden so etwa 10 000 t Beton sicher über den Lech gespannt und bildeten für viele Jahre die Basis der Ulrichsbrücke. Die Firma Abendstein Straßen- und Tiefbau aus Gersthofen berechnete, dass nach dem Durchtrennen von ca. 90 Stäben das Bauwerk instabil wird und in sich zusammenbricht. Am 28.Januar um 7:40 Uhr lag die Ulrichsbrücke im Lech.
Das Bauwerk war seit 1950 eine wichtige Verbindung zwischen Augsburg und Lechhausen gewesen. Dem zunehmenden Verkehr und den Belastungen durch Straßenbahn und Schwerlastverkehr war es allerdings nicht mehr gewachsen.


Noch mehr Informationen zum diesem Thema finden Sie in unserem Baumaschinen Blog.

 

In kommunalen Straßenbau mehr investieren 

  2009-02-26 -  
 

In kommunalen Straßenbau mehr investieren

BERLIN
(ABZ). - "Wir begrüßen den Kabinettbeschluss zum Konjunkturpaket II, das so genannten Zukunftsinvestitionsgesetz, ausdrücklich. Es lässt allerdings zwei Bereiche außen vor, die unserer Auffassung nach unbedingt mit einbezogen werden müssten, nämlich die kommunalen Straßen sowie die Wasser- und Abwasserkanäle", so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Prof.Dr.Karl Robl. Robl. weiter: "Das ist aus verfassungsrechtlichen Gründen zwar richtig, da Art. 104 b GG vorsieht, dass der Bund derartige Investitionen nicht direkt unterstützen darf. Daher sind nun die Länder aufgefordert, bei ihren eigenen Investitionsmaßnahmen verstärtk diese beiden Infrastrukturbereiche zu berücksichtigen." In der DiFu-Studie "kommunaler Investitionsbedarf 2006 bis 2020" werde der kommunale Investitionsbedarf in Straßen mit ca. elf Milliarden Euro jährlich veranschlagt. Gehe man davon aus, dass der kommunale Straßenbau zu 75 Prozent über die Kämmererhaushalte erbracht würde, müssten die Kommunen eigentlich jährlich 8,25 Milliarden Euro investieren. Tatsächlich seien das jedoch nur 4,75 Milliarden, so dass zur Deckung des prognostizierten Bedarfs aktuell etwa 3,5 Milliarden Euro pro Jahr fehlen, denn die Kommunen haben in den letzten zehn Jahren ihre Bauausgaben für Straßen um 20 Prozent zurückgefahren. Im Übrigen schlägt das Baugewerbe auch vor, moderne Baumaterialien bei der Sanierung kommunaler Straßen, wie Flüsterasphalt, einzusetzen und damit einen Beitrag zum Lärmschutz zu leisten.


Mehr Informationen finden Sie dazu in unserem Baumaschinen Blog

 

Immer in Bewegung: 

  2008-08-08 - Drehendes Wohnhaus soll Wohnen revolutionieren 
 
NEW YORK-DUBAI. - Ein Wolkenkrazter, der immer in Bewegung ist und seine Form laufend veränder, soll die Architektur der Zukunft einläutern. Sein Designer, David Fisher aus Florenz, hat das Modell jetzt in New York vorgestellt. Der erste "Rotating Tower" der Welt soll bis Mitte 2010 in Dubai stehen, der zweite wenige Monate später in Moskau. auch deutsche Unternehmen hätten bereits Interesse an dem revolutionären Wohnturm bekundet, sagte Fisher der Deutsche Presse-Agentur dpa. wo dieser errichtet werden soll, verriet er jedoch nicht: "Das kann in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München sein." "Szenenwechsel ist im Wolkenkratzer garantiert: Jedes Stockwerk soll sich, unabhängig von den anderen, um die eigene Achse drehen. Eine Rotation dauereim Schnitt drei Stunden, sagt der Architekt. Wer ein Penthouse mit 1200 Quadratmetern Wohnfläche kaufe, könne das Tempo dann selbst bestimmen und sein "Karussell" beim schönsten Ausblick anhalten. Knopfdruck oder Stimmbefehl genügt. Schwieriger mit der Entscheidung über die Drehgeschwindigkeit und Kulisse werde es in den Etagen, die sich mehrere Parteien teilen, gibt Fisher zu.
Reservierungen für die Luxuswohnungen zum Quadratmeterpreis von 30 000 Dollar (gut 19 000 Euro) an aufwärts nimmt seine Firma, die "Dynamic Architecture Group", jetzt in New York entgegen. Der Turm in Dubai soll einmal 420 Meter emporragen und damit das Empire State Building in New York an Höhe übertreffen. alle 80 Stockwerke werden vom Boden bis zur Decke verglast und sollen einen vollen Panoramablick bieten. Penthouse-Käufer dürfen ihr Auto in den Lift fahren und dann vor der eigenen Wohnung parken.
Die Wohneinheiten will Fisher in einer Fabrik in Italien herstellen lassen und vor Ort nur noch am Betongerüst in der Mitte des Turms befestigen. Das spare Arbeit und wenigstensein Zehntel der üblichen Kosten. "Das Zeitalter der Maurerkelle" ist vorbei, behauptet er. Windturbinen zwischen den einzelnen Geschossen und Sonnenkollektoren auf jedem Stockwerk würden den Energiebedarf decken und die Nachbarschaft mitversorgen. 

Bilfinger Berger investiert in Bau von Autobahnen 

  2008-08-04 - Bilfinger Berger investiert in Bau von Autobahnen 
  MANNHEIM (dpa). - Bilfinger Berger, Mannheim, investiert 67 Millionen Euro in Autobahnprojekte in Norddeutschland und Ungarn. Wie das Unternehmen kürzlich Mitteilte, baut ein Konsortium unter seiner Führung ein 73 Kilometer langes Teilstück der A 1 zwischen Hamburg und Bremen sowie eine 65 Kilometer lange Trasse südlich von Budapest (M 6). Im Gegenzug erhält der Konzern einen Teil der Mautgebühren und ein festes Entgelt.
Der Baubeginn für die beiden Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 650 und 520 Millionen Euro sei für Ende August geplant, sagte ein Sprecher. Bei der A 1 übernimmt das von dem Mannheimer Unternehmen geführteKonsortium Finanzierung, Planung, Erweiterung und den Betrieb für 30 Jahre. Im Gegenzug erhält Bilfinger Berger einen Teil der auf der Strecke anfallenden Lkw-Mautgebühr. 

Bagger und Dumper bilden perfektes Duo im Kanalbau 

  2008-07-22 - Bagger und Dumper bilden perfektes Duo im Kanalbau 
  RHEINE (ABZ). - In Deutschland gibt es etwa 1,5 Millionen Kilometer Abwässerkanäle, die in den letzen 100 Jahren gebaut wurden. Nach aktuellen Erhebungen müssen davon etwa 20 Prozent kurz- beziehungsweise mittelfristig saniert werden. Da in den vergangenen Jahrzehnten bereits Milliardenbeträge in die Kanalisation investiert wurden stellt das öffentliche Kanalnetz eine erhebliches Volksvermögen dar. Deshalb ist durch permanente Kontrolle und notwendige Sanierung auf den Substanzerhalt zu achten, damit dieses Vermögen nicht aufgezehrt wird. Das wird in Rheine trozt enger Kassen konsequent umgesetzt.
Zurzeit wird vor dem Bahnhof auf einer Länge von 260 Metern eine neuer Staukanal mit DN 600 bis DN 1100-Rohren angelegt. Im Vorfeld wurden die Gas- und Wasserleitungen erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten müssen die Fahrbahnen saniert, Geh- und Radwege angelegt und Grünstreifen umgestaltet werden. Die Kanalbauarbeiten werden von der Firma Paul Garbe aus Rheine ausgeführt. Das Unternehmen kann auf 80 Jahre Erfahrung verweisen und wird in der dritten Generation erfolgreich geleitet. Besonderen Wert hat Garbe stets auf innovative Baulösungen und einen modernen Maschinenpark gelegt. Bereits 1950 wurde der erste Bagger angeschafft.
Die größte Problematik bei der Kanalsanierung am Kardinal-Galen-Ring in Rheine besteht darin, dass während der Baumaßnahme zu beiden Seiten des Verbaus der Verkehr zweispurig mit täglich 27 000 Fahrzeugen vorbeigeführt werden muss. Deshalb hat sich das Unternehmen für einen Kurzheckbagger JZ 235 entschieden. Zusätzlich wurde ein JCB-Dumper 714 angeschafft, ebenfalls geliefert von der JCB Vertrieb & Service aus Köln. Das ausgebaggerte Material kann im Baustellenbereich zwischengelagert und muss 1 km entfernt deponiert werden. Da die dort zur Verfügung stehende Fläche klein ist, muss das Muss das Material aufgehaldet werden, eine Arbeit, die nicht mit Lkw ausgeführt werden kann. Dank seiner guten Geländegängigkeit sind die Steigungen der Halde für einen JCB-Dumper kein Problem. Der JZ 235 mit 23,2 t Betriebsgewicht ist eine ideale Kombination aus hoher Leistung und kompakter Bauform. Durch die ZTS-Ausführung (Zero Tail Swing) schwenkt das Heck innerhalb der Unterwagenbreite und ermöglicht dem Bediener selbst bei einer Positionierung direkt an einer Wand noch einen 180 Grad großen Schwenk- und Arbeitsbereich. Der Einsatz eines Baggers mit normalem Oberwagen wäre in Rheine nur möglich gewesen, wenn eine zusätzliche Fahrspur gesperrt worden wäre. Angetrieben wird der Kurzheckbagger von einem sparsamen 128-kW-Tier-III-Motor (171,7 PS), der mit einer elektronischen Motorregelung ausgerüstet ist. Die Kabine ist sehr geräumig und bitet ein hohes Komfortniveau. Durch das Kurzheck ist die Sicht nach hinten deutlich besser als bei einem Standartbagger. Die Wartung des JZ 235 ist schnell und leicht. Alle Wartungspunkte und Zugangsklappen sind einfach und bequem vom Boden aus zu erreichen. Die Messprüfstellen sind zentral gruppiert und einfach abzurufen, was bei Kurzheckbaggern nicht gerade selbstverständlich ist.
Der JCB Dumper 714 besitzt eine Nutzlast von 13 t. Zuschaltbarer Allradantrieb, Achsen mit außenliegenden Planetengetrieben und Selbstsperrdifferenzialen sorgen für gute Geländegängigkeit. Besonders hervorzuheben ist der geringe Bodendruck und der günstige Nutzlastfaktor. Selbst auf weichen Böden entwickelt der JCB 714 eine hervorragende Zugkraft und schafft durch kompakte, knickgelenkte Bauweise eine außergewöhnliche Wendigkeit. Das komfortable ZF-Powershiftgetriebe schaltet automatisch und gewährleistet einen ruckfreien Wechsel der Vor- und Rückwärtsbewegung. Garbe-Polier Sebastian Heckhoff ist voll des Lobes für das JCB Duo: "Toll, wie der Bagger eine Grabtiefe von 5,50 m erreicht und trotzdem so wenig Raum beansprucht. Der Dumper ist für unseren eigenen Maschinenpark die ideale Ergänzung, da er mit seiner Geländegängigkeit locker die Halde hinauf fährt, mit jedem Gelände spielend fertig wird und auch größere Baustellenwege kostengünstig und effizient wie ein Lkw bewältigt!" 

Strabag gewinnt Milliarden-Auftrag 

  2008-06-22 - Strabag gewinnt Milliarden-Auftrag 
  WIEN (dpa). - Ein vom österreichischen Strabag-Konzern geführtes Konsortorium hat in Russland einen Auftrag im Wert von fünf Milliarden Euro gewonnen. An dem Konsortorium ist auch das deutsche Unternehmen Hochtief beteiligt. Wie das Strabag kürzlich mitteilte, geht es um den Bau einer 46,6 Kilometer langen Umgehungsautobahn um die Stadt Petersburg. 

Bilfinger Berger baut größtes PPP-Projekt 

  2008-06-20 - Bilfinger Berger baut größtes PPP-Projekt 
  MANNHEIM (dpa). - Bilfinger Berger übernimmt mit zwei Partnern den Ausbau und Betrieb eines Teilstücks der Autobahn 1 in Niedersachsen. Mit einem Volumen von rund 650 Millionen Euro wäre dies das größte deutsche Gemeinschaftsprojekt von privater und öffentlicher Hand (Public Private Partnership), teilte kürzlich das Unternehmen mit. Das Land wolle das Konsortium mit dem Ausbau zwischen dem Autobahndreieck Buchholz und dem Autobahnkreuz Bremen beauftragen, hieß es weiter. Das Konsortium, an dem neben Bilfinger Berger der Infrastrukturentwickler John Laing und das Bauunternehmen Johann Bunte beteiligt sind, soll für 30 Jahre die Verfügbarkeit des Teilstücks sicherstellen und erhält dafür einen Teil der auf der Strecke anfallenden Lkw-Maut. An der Betreibergesellschaft halten Bilfinger Berger und John Laing je 42,5 Prozent, Johann Bunte ist mit 15 Prozent beteiligt. 

Deutlich mehr Bauprojekte geplant 

  2008-06-04 - Deutlich mehr Bauprojekte geplant 
  KAMENZ (dpa). - Nach einem längeren Zwischentief werden in Sachsen in diesem Jahr wieder deutlich mehr Bauprojekte geplant. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erteilten die zuständigen Behörden im ersten Quartal 2008 insgesamt rund 2000 Baugenehmigungen – das sind knapp 16 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Motor dieser Entwicklung ist fast ausschließlich der Wohnungsbau. 

Megaprojekt in Halle beginnt 

  2008-06-04 - Megaprojekt in Halle beginnt 
  HALLE-MAGDEBURG (dpa). - Mit dem ersten Spatenstich hat in Halle eines der größten Straßenbauprojekte der letzten Jahre begonnen. Das Land Sachsen-Anhalt investiert in den Ausbau der Delitzscher Straße – einer wichtigen Ausfallstraße – 13,4 Millionen Euro, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Insgesamt kostet die Erneuerung der Straße im Ostteil Halles 32 Millionen Euro. Dabei sollen Fahrbahn, Straßengleise sowie Geh- und Radwege erneuert werden. Außerdem sind die Verlängerung der Straßenbahnstrecke, Parkbuchten und Baumpflanzungen geplant. Voraussichtlich in fünf Jahren sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Erneuerung der Delitzscher Straße sei der dritte Abschnitt des vom Land geförderten Ausbaus bedeutender Verkehrsrouten in Halle, teilte das Verkehrsministerium weiter mit. Im Zuge der ersten beiden Bauabschnitte habe das Land den Bau neuer Straßenbahnstrecken mit 46 Millionen Euro. 

Großprojekt in Bologna 

  2008-06-01 - Großprojekt in Bologna Banhof U-Bahn und Messe werden ausgebaut 
  Großprojekt in Bologna

Mailand (bfai) - In Bologna, der Hauptstadt der italienischen Region Emilia-Romagna, werden derzeit mehrere Infrastrukturprojekte umgesetzt. Neben dem Bau des neuen Bahnhofs und einer neuen U-Bahnlinie soll der Messestandort erweitert werden. Ein weiteres Großprojekt ist der neue Hauptsitz der Region, der neben den Verwaltungsbüros auch über Geschäftsräume verfügen wird. Die Hauptfinanziers sind UniCredit Corporate Banking und UniCredit Infrastrutture, die mit 56 Mio. Euro den größten Teil der Kosten von 60 Mio. Euro übernehmen.

Italiens Region Emilia-Romagna hat ihr langjähriges Projekt, die Errichtung der neuen Hauptverwaltung nahe der Messe von Bologna, durchgesetzt. UniCredit Corporate Banking und UniCredit Infrastrutture übernehmen mit 56 Mio. Euro den Hauptteil der Projektkosten in Höhe von geschätzten 60 Mio. Euro. Der Zuschlag an die Betreibergesellschaft Terzatorre S.p.A. , an der die Baugenossenschaft Consorzio Cooperative Costruzioni (CCC) und die Manutencoop Facility Management beteiligt sind, ist ein Modellfall für die öffentlich-private Projektfinanzierung. Diese gewinnt in Italien zunehmend an Bedeutung.

Im neuen Hauptsitz der Region sollen nicht nur die Büros der regionalen Verwaltung, sondern auch Geschäftsräume und ein Parkhaus untergebracht werden. Terzatorre übernimmt den Betrieb des Büro-und Handelskomplexes sowie des Parkhauses. Der Vertrag wurde auf 22 Jahre befristet. 
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